GASLECKAGEN HÖRBAR MACHEN!

 

Das explosionsgeschützte Leckage-Warngerät Leaksonic MPC08 detektiert hochfrequente Geräusche, welche bei Gasleckagen an Rohrleitungen, Flanschen und Armaturen auftreten können. Diese hochfrequenten Geräusche können in einem Bereich von 20 bis 90 MHz erfasst werden, die für das menschliche Ohr nicht mehr wahrnehmbar sind.

Der Leaksonic kann in den petrochemischen Industrien eingesetzt werden, um bei Leckagen frühzeitig zu alarmieren. Der Leaksonic kann in den Zonen 1 und 2 nach EN 60079-10-1 eingesetzt werden und erfüllt die Anforderungen der EN 60079-0 und EN 60079-1. Die Elektronik ist in einem druckfesten Gehäuse eingebaut, welches den Anforderungen der Zone 1 und der Explosionsgruppe IIC, Temperaturklasse T4 genügt. Die Schutzart entspricht IP 66. Die Versorgung erfolgt mit 230 Volt oder 115 Volt AC 50/60Hz, alle intern benötigten Spannungen werden galvanisch getrennt von der Versorgung erzeugt.

Die aussen liegenden hochwertigen Ultraschall- und Normalbereichsmikrofone dienen der Aufnahme der Schallemissionen. Zusammen mit dem Lautsprecher wird ein kontinuierlicher Selbsttest ausgeführt. Beide Stromkreise sind eigensicher ausgeführt. Die Kommunikation nach aussen erfolgt über übliche, nicht eigensichere Schnittstellen und Protokolle. Für die Alarmierung steht ein potenzialfreier Kontakt zur Verfügung. Bei einer Vernetzung über Ethernet ist jeweils ein Gerät an einen Router-Abgang zu schalten; die Reichweitenbeschränkung des Ethernets von 100 Metern ist dabei zu beachten, die mit zusätzlichen Switches einfach verlängert werden kann. Optional kann das Gerät auch über die Ethernet-Schnittstelle mit Energie versorgt werden (PoE). Es besteht die Möglichkeit, bis zu 32 Geräte seriell über die RS485-Schnittstelle zu vernetzten. Damit ist eine Ausdehnung auf 1200 Meter möglich. Das erste Gerät dieser Kette kann dann wieder über Ethernet mit der Zentrale kommunizieren.

Die Basissoftware gestattet die Messung des Grundrauschens, die Messung des Ultraschall-Signals und das Einstellen der Grenzwerte. Diverse Zeitverzögerungen und Schwellenwerte sind programmierbar, die Kommunikation über die Ethernet-Schnittstelle wird mit einem einfachen Protokoll über einen der üblichen Browser durchgeführt. Optional sind hier kundenspezifische Erweiterungen möglich, bis hin zu einer Visualisierung auf einem PC in einer Leitwarte.